Checkliste für neue und langjährige Vereinsmitglieder

Wertes Vereinsmitglied,

Du bist seit Jahren Mitglied in unserem Verein, bzw. wurdest als neues Mitglied aufgenommen. Somit gehörst Du zu unserer Gemeinschaft Gleichgesinnter. Um ein reibungsloses Funktionieren dieser Gemeinschaft zu gewährleisten, sind natürlich gewisse Regeln und Vorschriften einzuhalten. Solche Regeln und Gesetze gibt es in jedem Verein. Unsere Regeln hast Du mit der Aufnahme als Mitglied und der Anerkennung der Satzung und der Gartenordnung sowie mit der Unterschrift des Pachtvertrages anerkannt.

Wir bitten Dich daher, folgende Regeln und Vorschriften zu beachten und einzuhalten:

Lese Dir bitte die Satzung und die Kleingartenordnung sorgfältig durch. Sie sind die Gesetze des Vereins und für alle Mitglieder bindend. Wenn Du Fragen dazu hast, wende Dich bitte an unsere Vereinsvorsitzende.

Prüfe ob Du eine bestehende Laubenversicherung vom Vorpächter übernehmen, eine andere Versicherungssumme vereinbaren möchtest oder eine neue Versicherung abschließen willst. Versicherungsschäden sind dem Vorstand unmittelbar zu melden. Bei Einbrüchen, Vandalismus- schaden, usw. sind stets die Polizei und der Vorstand unverzüglich zu verständigen.

Der Besuch der Mitgliederversammlungen ist Mitgliedspflicht. Auch die Teilnahme an anderen Veranstaltungen des Vereins ist selbstverständlich.

Der regelmäßige Blick (mindestens alle 14 Tage) in die Aushängkästen ist Pflicht. Hier erfährst Du aktuelle Informationen, Hinweise, Termine und anstehende Aufgaben des Vereins.

Die Ableistung der festgelegten Gemeinschaftsstunden zur Pflege und Erhaltung der Kleingartenanlage sind Pflicht.

Die Wasseruhr solltest Du nach der Ablesung durch den Vorstand und vor dem Frost abmontieren und Wasserleitungen entleeren. Im Frühjahr ist sofort nach Bekanntgabe des Termins zum Wasseranstellen die Uhr wieder einzubauen und alle geöffneten Wasserleitungen und Hähne zu schließen.

Solltest Du irgendwann die Parzelle an einen Nachpächter abgeben wollen, ist unverzüglich der Vorstand in Kenntnis zu setzen. Der neue Pächter muss vor Abschluss des Kaufvertrages unbedingt Mitglied sein. Danach ist von Dir der rechtliche und ordentliche Zustand der Gebäude, Anpflanzungen und der Parzelle herzustellen.

Die Modalitäten der Pächternachfolge regelt allein der Vorstand/ Übergabeprotokoll Alte/Neuer Pächter)

Pflicht zur kleingärtnerischen Nutzung( Gemäß Bundeskleingarten Gesetz/ BKleingG)
Dein Kleingarten dient in erster Linie der kleingärtnerischen Nutzung. Das heißt, auf mindestens einem Drittel der Fläche Deiner Parzelle musst Du Obst, Gemüse und Kräuter anbauen. Der Gemüseanbau (Beete) muss etwa eine Fläche von mindestens 30m2 umfassen.

Beispiel: Die Parzelle hat 300 m2. Ein Drittel davon sind 100 m2. Auf diesen 100 m2 sind etwa 33 m2 Beete zu bewirtschaften, auf 66 m2 sind Obstbäume und Beerensträucher anzupflanzen. Ein Kirschbaum wird mit 16 m2, andere Obstbäume mit 9 m2 und ein Beerenstrauch wird mit 1 m2 angerechnet.

Die Anpflanzung von Ziergehölzen, die im ausgewachsenen Zustand 2,50 Meter Höhe überschreiten, ist im Kleingarten nicht statthaft. Bäume, die krank und befallen sind und nicht in das Bild der Anlage - Waldbäume-gehören, sind zu entfernen.

Das Pflanzen von Obsthochstämmen, Hasel- und Walnussbäumen sowie Waldbäume sind nicht erlaubt. Die Regelungen des BKleingG. haben Vorrang gegenüber kommunalen Baumschutzsatzungen.

Wald-, Park- und sonstige kleingartenuntypische Bäume sind nicht zulässig. Vorhandene müssen entfernt werden.

Checkliste für neue und langjährige Vereinsmitglieder

Auszug aus der Bauordnung des Kreisverbandes
Für die Durchführung aller Baulichkeiten ist die Genehmigung des Vorstandes erforderlich. Dazu muss vorher ein schriftlicher Antrag beim Vorstand gestellt werden. Nicht genehmigte bauliche Anlagen sind auf Weisung des Vorstandes abzureißen.

Baulichkeiten / Laube
Es ist grundsätzlich nur ein Baukörper (Laube max: 24m2 überdachte Fläche) und ein Gewächshaus (max. 12 m2) zulässig.
Zweit- und Drittbauten (z.B. Schuppen, usw.) sind unzulässig.

Andere bauliche Anlagen
Andere bauliche Anlagen im Sinne dieser Bauordnung sind insbesondere Einfriedungen, Gartenteiche, Badebecken, Freisitze, Gewächshäuser, andere Ernteverfrühungsanlagen, stationäre Grillkamine, Mauern, Pergolen, Ortsbeton, befestigte Wege und Plätze, Aufschüttungen und Ausgrabungen, Holzschutzwände, Ummauerung von Sitzplätzen, Terrassen, Pavillons, Unterkünfte zur Tierhaltung, etc.

Erläuterungen zu den Zulässige anderen bauliche Anlagen

Alle zulässigen anderen baulichen Anlagen sind wie die Laube grundsätzlich durch den Vereinsvorstand genehmigungspflichtig.

  • Einfriedungen Die Art und Höhe der Einfriedung der Parzellen wird in der Gartenordnung des Vereins geregelt. Existiert eine solche Regelung nicht, ist beim Vorstand eine entsprechende Auskunft einzuholen.
  • Gartenteiche maximale Wasseroberfläche von 4,0 m2, für die Sicherheit ist der Pächter verantwortlich.
  • Badebecken nur aufblasbare Planschbecken, andere Schwimmbecken sind nicht statthaft (Urteil BVG v. 17.12. 1976)
  • Freisitze mit transportablen Gartenmöbeln, ein Stoffpavillon ist möglich, massive Pavillons aus Holz etc. sind nicht gestattet,
  • Gewächshäuser max. 12 m2, Firsthöhe bis 2,50 m. Andere Ernteverfrühungsanlagen in Form von Frühbeeten und Tomatenzelten sind möglich.
  • Pergolen nur in Abstimmung mit Vorstand,
  • befestigte Wege und Plätze nur in Abstimmung mit dem Vorstand
  • Aufschüttungen u. Ausgrabungen nur in Abstimmung mit dem Vorstand
  • Sicht- u. Windschutzwände bis zu einer Länge von 3,0 m und einer Höhe bis 1,80 m Grenzabstände beachten,
  • Terrassen und deren Befestigung nur in Abstimmung mit dem Vorstand
  • Pavillon siehe Freisitze
  • Kinderburgen kleine Kinderburgen/- häuser in Abstimmung mit dem Vorstand



Unzulässige bauliche Anlagen

  • Freisitze/ Pavillions massive Pavillons aus Holz etc. mit massiven Dach sind nicht gestattet,
  • stationäre Grillkamine sind nicht gestattet, möglich Grillkamine aus dem Baumarkt,
  • Ortsbeton nicht gestattet, Bsp. u.a. Massivbeton bei Sitz- und Wegeflächen und sonstigen Flächen, Mauern, Umfriedungen, etc.
  • Mauern das Errichten von Mauern aus Beton sowie statisch nicht erforderliche und für die Geländesituation nicht notwendige sind generell nicht gestattet, andere Mauern nur in Abstimmung mit Vorstand,
  • Zweitbauwerke nicht gestattet, außer Gewächshaus,
  • Ummauerung von Sitzplätzen nicht gestattet

Im Auftrag des Vorstandes